Pierre Bischoff gewinnt Race Across America

Pierre Bischoff gewinnt als erster Deutscher das Race Across America

Wow, ich kann es immer noch kaum glauben, Pierre Bischoff gewinnt als Rookie das Race Across America und durchquert damit das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in 9 Tage, 17 Stunden un 9 Minuten.

Es ist einfach eine so unglaublich krasse Leistung! Vor allem, weil der Ultraradrennfahrer noch vor 5 Wochen im Krankenhaus lag. Nach einem schweren Radunfall auf Mallorca hieß die Diagnose: Schlüsselbein- und Rippenbruch. Das Rennen jetzt abblasen? Seinen Traum, auf den er Jahre hingearbeitet hatte, noch einmal verschieben? Für Pierre keine Option! Noch am selbigen Abend telefonierte er mit seinen Ärzten und Trainern ums sich zu versichern, wie lange der Heilungsprozess benötigen würden.

Nach diesem Rennen möchte er erwachsen werden, erzählt er dem RAAM Media Team in einem Interview. Sein Traum ist es einmal in seinem Leben über die Zielline des härtesten Ultraradrennens der Welt zu fahren, sonst nichts! Alle sind hier um Spaß zu haben und das Rennen gesund zu beenden.

Doch dann kam alle irgendwie anders…

Bereits am dritten Tag des Rennens, übernahm Pierre die Spitze des Fahrerfeldes. Da war er gerade dabei die Rocky Mountains zu erklimmen. „Die Berge liegen ihm einfach“, sagt seine Schwester Claudia Bischoff.

Hunderte verfolgten gespannt Tag und Nacht das zur Verfügung gestellte Live-Tracking im Internet und sendeten Pierre und seinen Team motivierende Worte via Facebook.

Zurück bekamen sie nicht nur tolle Bilder von ihren Helden auf den amerikansichen Straßen, sondern auch teilweise sehr emotionale Videos.

Vielleicht war es dies, was nicht nur uns Daheimgeblieben so in den Bann gezogen hat sondern auch die amerikanischen Zuschauer vor Ort. „Er und seine Crew machten das RAAM für uns zu einem ganz neuem, erfrischenden Erlebnis“ hieß es in einem Facebook Kommentar von einer amerikanischen Zuschauerin.

Unser Sommermrächen 2016

Als sich der Vorsprung dann immer weiter ausbaute, war die Spannung kaum auszuhalten. Doch bei solch einem Rennen kann alles passieren. Nur 50% der Starter erreichen das Ziel an der Amerikanischen Ostküste.

Neben einer guten physischen und psychischen Vorbereitung des Sportlers, spielt auch das Betreuerteam eine sehr entscheidende Rolle. Zu diesem gehörten unter anderem Pierres Mutter, seine Schwester und Cousine, sowie ebenfalls radbegeisterte Freunde. „Vielleicht waren wir gerade deswegen ein so perfektes Team, weil wir nicht perfekt waren!“, scherzt Pierre beim großen Empfang am Düsseldorfer Flughafen.

In der Szene gab es kaum mehr ein anderen Thema. Noch nie konnten wir einen Deutschen bejubeln, der auf dem Treppchen in Annapolis ganz oben steht.

Und dann war es endlich soweit, um 10:20 Uhr Ortszeit erreichten Pierre Bischoff und sein Team die Ziellinie.

Radtrikots für Helden!

Ich freue mich, dass ich zu diesem Sommermärchen einen kleinen Teil beitragen durfte, indem ich für Pierre einen eng anliegenden Profi-Trikotsatz und für sein Team funktionale Poloshirts anfertigte. Diese kommen alle von einem neuen Hersteller, mit welchem ich mir jetzt auch den magischen Satz „Made in Europe“ auf die Fahne schreiben darf. Und es kommt noch besser:

Das kannst du jetzt auch!

Denn ich mache eine exklusive Sammelbestellung des Pierre Bischoff Heldentrikots für alle Freunde und Fans. Dabei erhältst du das originale Trikot mit einer digitalisierten Unterschrift von Pierre.

Das Ganze ist limitiert auf 50 Stück, schnell sein lohnt sich also!

Meet and Greet mit Pierre

Am morgigen Mittwoch den 6. Juli hast du noch die Möglichkeit Pierre live zu treffen. Ab 18:30 Uhr wird es bei der Cycle Culture Company in Duisburg sein, deine Fragen beantworten und Autogramme schreiben.

Ich bin auch da, also vielleicht sehen wir uns! 😉

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